Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig fordert den Opel-Mutterkonzern General Motors auf, dem angeschlagenen deutschen Autobauer Chancen in den aufstrebenden Schwellenländern zu geben. «General Motors muss Opel glaubhaft auf die Wachstumsmärkte in Asien, Südamerika und Russland bringen und dort kräftig unterstützen», sagte Machnig der «Frankfurter Rundschau» (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. Die Vertriebskanäle von GM müssten für Opel geöffnet werden. Opel habe nach wie vor gute Chancen, mit guten Produkten und Innovationen aus der Talsohle herauszukommen.
Der SPD-Politiker sagte, er sehe die Opel-Fabrik im thüringischen Eisenach nicht bedroht, wo die Produktion des Corsa zurückgefahren wurde. Die Umstellung auf den neuen Kleinwagen Junior laufe. Es seien 200 Millionen Euro investiert worden.