Beamter soll Ausländer eingeschleust haben - Prozessbeginn
Vor dem Landgericht Freiburg beginnt heute der Prozess gegen einen Verwaltungsbeamten wegen Verstoßes gegen das Ausländergesetz. Der 59-Jährige soll Aufenthaltsgenehmigungen im Gegenzug für Geschenke wie eine Digitalkamera und mehrere Urlaubsreisen ausgestellt haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass 29 Ausländer illegal eingeschleust wurden. Zusätzlich soll der Beamte 25 Künstlern aus Russland und der Ukraine verbotenerweise Aufenthaltserlaubnisse erteilt haben.
Für den Prozess vor dem Landgericht Freiburg sind zunächst neun Verhandlungstage angesetzt. Der letzte Termin ist Ende Januar nächsten Jahres. Die Komplizen des Angeklagten sind in den vergangenen Monaten zu Bewährungsstrafen von eineinhalb Jahren sowie von neun Monaten verurteilt worden.