Lenggries. Im Brauneck haben 43 Skifahrer und Bergwanderer über zwei Stunden in Gondeln einer defekten Seilbahn ausharren müssen. In einem Großeinsatz mit fünf Polizei- und Rettungshubschraubern seilten sich Bergwacht-Retter zu den Kabinen ab, gurteten die Insassen an und ließen sie mit Seilwinden zur Erde.
Kurze Instruktion für die Polizeihubschrauberstaffel Fotos: Polizei
„Dem einen oder anderen sitzt noch der Schreck in den Gliedern“, sagte Polizeisprecher Franz Sommerauer nach der Rettungsaktion aus bis zu 70 Metern Höhe. Die Seilbahn von Lenggries zum Brauneck war wegen eines technischen Defekts stehen gebliebe
Schneller als erwartet konnte die Bergung aller festsitzenden Fahrgäste gegen 12.30 Uhr abgeschlossen werden. Die Einsatzkräfte der Bergwacht wurden von mehreren Polizeihubschraubern aus zu den Gondeln abgeseilt. Von den Gondeln aus gelang es dann, einen Großteil der Personen zum Boden abzuseilen und von dort zu Tal zu bringen. Nur ein kleiner Teil musste einzeln mittels Hubschrauber aus den Gondeln geborgen werden. Insgesamt waren 43 Personen im Alter zwischen 10 und 66 Jahren, überwiegend Einheimische, betroffen. Verletzt wurde niemand.